Telefonerziehung und Onlinechat

Posted in Allgemeines, FAQ on September 14th, 2016 by Lady Tanja

 

Als Liebhaberin realer Sessions habe ich den Telefon- und Chatangeboten, die man im Internet und Fernsehen findet, bisher immer skeptisch gegenübergestanden.

Das Ganze schien mir eher Abzocke als wirkliches Interesse am Gegenüber zu sein.

Mit Verwunderung habe ich auf manch einem Fernsehsender am späteren Abend peitschenschwingende Plastik-Pseudo-Lackröckchen-Dominas gesehen, die mit bösem Blick ein „Ruf mich an“ in die Kamera gurrten.

Die Idee, mich auf so einem Portal wiederzufinden, war lange fernab meiner Vorstellungskraft.

Doch nichts ist so beständig wie der Wandel.

Anfragen zum Thema Telefonchat und Mail-Erziehung haben in der letzten Zeit überproportional zugenommen:

Sei es, daß ein Stammgast sich gerade nicht in Hamburg aufhält, aber trotzdem Interesse an einer kleinen dominanten Online-Erziehung hat…

…oder aber die nicht unerhebliche Zahl von Interessenten, die sich real bisher nicht getraut haben, eine Begegnung zu buchen und als sanften Einstieg eine Telefonsession oder Chaterziehung vorziehen.

Gründe mag es viele geben.

Also habe ich mich kürzlich in den für mich undurchdringlichen Dschungel der ganzen Chat-Anbieter begeben, um ein geeignetes Portal für die virtuelle Erziehung via Mail/Telefon zu finden.

Das Niveau solcher Portale und der dort dargebotenen Profile ist zumeist erschreckend, aber nun ist es mir doch gelungen, einen Anbieter zu finden, der für mich in Frage kommt.

Und so kann ich meinen Gästen und Interessenten eine weitere Möglichkeit anbieten, mit mir in Kontakt zu treten, sei es virtuell oder real.

Für Anfragen und Terminabsprachen bezüglich realer Sessions gelten natürlich weiterhin meine normale Mobilfunknummer und Mailadresse.

Und Gäste, die ein wenig dominant-erotische Plauderei via Text-Chat bevorzugen, klicken hier:
http://www.yoochat.net/profile/lady-tanja/

Für Interessenten des erotischen Telefonchats gilt folgende Tel-Nr: 09005-833 109 088

(2,99 Euro/min* aus dem dt Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

 

 

 

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die totale Kontrolle – Tease and Denial

Posted in Rollenspiele und Geschichten on September 6th, 2016 by Lady Tanja

 

Du liegst.

Gefesselt.

Gespreizt.

Hilflos.

 

Und ich nehme Dein bestes Stück in die Hand.

Meine Finger gleiten den Schaft entlang, umspielen die Eichel.

 

Langsam.

Noch laaaangsamer.

Noch viel laaaaaangsamer.

 

Schnell.

Hart.

Kurz vor der Explosion.

 

Und dann…höre ich auf.

Tease and Denial

 

 

 

 

 

 

 

Du liegst.

Gefesselt.

Gespreizt.

Hilflos.

 

Und ich spiele mit Deiner Lust.

 

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Sklave im alten Rom

Posted in Rollenspiele und Geschichten on August 30th, 2016 by Lady Tanja

 

ein neues Rollenspiel auf meiner HP:

http://www.lady-tanja-hamburg.de/rollenspiele.php

Sklave im alten Rom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Dank geht an M., der mich zu diesem wundervollen Spiel inspiriert hat.

 

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Uuups….wie konnte das passieren?

Posted in Allgemeines on August 21st, 2016 by Lady Tanja

Nun habe ich tatsächlich eine gefühlte Ewigkeit nichts gebloggt. 🙁

Als kleine Entschuldigung für die lange Wartezeit gibt es in den nächsten Tagen neue Fotos auf meiner HP.

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack vom heutigen Fotoshooting:

Büro

Büro2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Bilder folgen in den nächsten Tagen.

hoffentlich nur eine Horrorphantasie…

Posted in Rollenspiele und Geschichten on Juli 24th, 2016 by Lady Tanja

 

Folgende Rollenspielidee erreichte mich kürzlich:

Die unreflektierte Flüchtlingspolitik der Jahre 2015/2016 spaltete die deutsche Bevölkerung.
Bei den darauf folgenden Landtags- und Bundestagswahlen konnten rechte Parteien deutliche Zuwächse verzeichnen.
Nach der Bundestagswahl 2021 stellt eine Koalition aus diversen Parteien eine rechtsextreme Regierung.

Wir befinden uns im Jahre 2024 in Deutschland.

Eine legale Prostitution existiert nicht mehr.

Die immer drastischer gewordenen Gesetzesverschärfungen des 2017 eingeführten Prostitutionsschutzgesetzes durch die neue Regierung führten dazu, dass Sexarbeiterinnen die geforderten Auflagen nicht mehr erfüllen konnten und entweder ihren Beruf aufgeben oder in die Illegalität abwandern mussten.
Zur Bekämpfung der illegalen Prostitution wurde eine neue Polizeieinheit, die GPP, gegründet, die Hinweisen aus der Bevölkerung nachgeht. Bei mehr oder weniger begründetem Verdacht dürfen Gebäude und Wohnungen gestürmt werden. Die dabei gestellten illegalen Sexarbeiterinnen werden entweder sofort inhaftiert oder umgehend abgeschoben, sollten sie ausländischer Herkunft sein.

Die Freier kommen in Umerziehungslager, in denen sie sich einer Therapie unterziehen müssen und die sie erst nach erfolgreicher Verhaltensänderung wieder verlassen dürfen.
Die Umerziehung erfolgt in Form einer Schmerztherapie.
Zunächst müssen die Therapeutinnen, die allesamt zu menschlichen Lügendetektoren ausgebildet wurden, dem Verdächtigen verdeutlichen , dass jede Form der Lüge oder des Abstreitens zu harter Bestrafung führt.

Der Beschuldigte muss sich seines Verhaltens bewusst werden und seine Tat eingestehen.

Sobald sichergestellt ist, dass der Straftäter nur noch die Wahrheit sagt, müssen seine vorhandenen Fetische auf Körperteile und für bestimmte sexuelle Praktiken festgestellt und in die Praxis umgesetzt werden, wobei dem Geständigen dabei solange Schmerzen zugefügt werden, bis er die Lust an seinen Vorlieben verliert.

Erst wenn der Täter nur noch an Sex zu Fortpflanzungsgründen interessiert ist, kann er als resozialisiert in die Gesellschaft entlassen werden.

Nun ist dieses System nicht frei von Fehlern und so hatten sich zu gegebener Zeit einige clevere Dominas zu Therapeutinnen umschulen lassen, um auch weiterhin ihrer Leidenschaft nachgehen zu können.

Und dieses sogar noch staatlich finanziert!

Da kann es dann natürlich auch einmal passieren, dass ein Proband nach den persönlichen Wünschen der Therapeutin geformt wird und nicht zum von der Regierung geforderten Normbürger umerzogen wird…

 

Hoffen wir, daß diese Zukunftsvision niemals Wirklichkeit wird, und wir alle – trotz des jetzt beschlossenen Prostitutionsschutzgesetzes – weiterhin die Möglichkeit haben, unsere Sexualität fernab staatlicher Kontrolle ausleben zu können.

Mein Dank geht an M.

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EM Tipp Spiel

Posted in Allgemeines on Juli 7th, 2016 by Lady Tanja

Ich danke allen Mit-Tippern, und freue mich schon jetzt auf die Weltmeister-Titelverteidigung in zwei Jahren. 🙂

 

EM Tipp Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

das Prostituierten-„Schutz“-Gesetz ist da

Posted in Allgemeines on Juli 7th, 2016 by Lady Tanja

Appelle, Argumentationen, Kampf, Erklärungen…sie haben nichts genützt.

Die Politik ist leider beratungsresistent geblieben!

Trotz massiver Einwände vieler Fachverbände und Institutionen wie z.B. der Deutschen Aidshilfe, Amnesty International, Gewerkschaft der Polizei, dem Deutschen Juristinnenverband, Bufas (Zusammenschluß der Beratungsstellen), der Gesundheitsämter usw wurde es heute beschlossen:

Das neue Prostituierten-„Schutz“-Gesetz, gültig ab 01.07.17

Dieses Gesetz ist ein bürokratisches Monstrum, das die Stigmatisierung der Prostituierten verschärft, z.B. durch eine verpflichtende Anmeldung als Prostituierte bei einer Behörde und einer ebenfalls verpflichtenden Gesundheitsberatung, bei der eine Genehmigung verweigert werden kann, wenn Zweifel an der „Einsichtsfähigkeit“ der SW besteht.

Die Auflagen, die auch schon Kleinstbordelle (ab zwei Sexarbeiterinnen!) erfüllen müssen, sind dermaßen praxisuntauglich, daß es zu einem massiven Bordellsterben kommen wird.

Statt eines Schutzes, wie offiziell durch die Politik propagiert, wird das Gegenteil eintreten: Viele SW werden wieder in die Illegalität gedrängt, aus der sich die Prostitution seit 2002 mühsam herausgekämpft hat.

Ein trauriger Tag für alle Sexworker und ihre Gäste!

Ja…und was bedeutet das nun konkret für das Schlösschen?

Fakt ist, daß einige bauliche Auflagen definitiv nicht erfüllbar sind (wie z.B. ein zweiter Duschraum). Wie ein geeignetes „Notrufsystem“ aussehen soll, das in jedem Raum installiert werden muß, bleibt abzuwarten.

Es bleibt dem Schlösschen-Team nun noch ein Jahr Schonfrist, in dem wir unsere Gäste ohne den „Schutz“ der Politik empfangen können wie bisher.

Was danach geschieht, steht in den Sternen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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das Zimmermädchen…Fortsetzung

Posted in Rollenspiele und Geschichten on Mai 23rd, 2016 by Lady Tanja

Natürlich waren meine Methoden erfolgreich und der Minister gestand mir in seiner Geilheit und Erregung alle Verbrechen, die ihm zur Last gelegt worden waren.

Und so übergab ich meine Ermittlungsergebnisse an den zuständigen Staatsanwalt. Es wurde eine Razzia für die genannte Villa an der Elbchaussee genehmigt.

Aber als ich mit meinem Team die Villa stürmte, war es bereits zu spät. Das Gebäude war leer und sämtliche Spuren waren beseitigt worden.

Nur im Keller bot sich ein Bild des Grauens. Dort fand man 12 der vermissten Frauen; allesamt vor kurzem exekutiert. An den Körpern der Frauen war deutlich zu erkennen, welche Martyrien sie durchlebt haben mussten.

Offensichtlich wurden sie zwischen den Parties, auf denen sie von hochgestellten Persönlichkeiten in jeder nur erdenklichen Art und Weise gequält und geschändet worden waren, wie die Tiere nackt im Keller gehalten und mussten sich von Abfällen ernähren.

Danach startete eine große Säuberungsaktion, die aber so ganz und gar nicht so ablief, wie ich mir das nach meinen Ermittlungen vorgestellt hatte.

Der Minister trat aufgrund einer „gefälschten Doktorarbeit“ zurück und genoß seinen Ruhestand an der Copacabana, dank großzügiger Abfindung und Pension. Weitere Ermittlungen wurden mir so unmöglich gemacht.

Die ursprünglichen Ermittlungsergebnisse wurden vom Staatsanwalt manipuliert und im Schredder entsorgt. Parteifreunde beförderten ihn daraufhin als Dank zum obersten Richter.

Meine Teamkollegen wurden zum Stillschweigen der ganzen Affäre verpflichtet und durften dafür ihre Jobs behalten.

Die komplette Verantwortung für den Misserfolg der Operation wurde mir angelastet und ich wurde vom aktiven Dienst suspendiert, und durfte im Archiv Akten sortieren.

Doch damit konnte ich mich nicht abfinden! Ich wollte Gerechtigkeit und Vergeltung für die toten Frauen.

Ich beschloß, eines Nachts in das Haus des neuen obersten Richters einzudringen, um ihm die wahre Bedeutung von Justizia näherzubringen.

Ich betäubte den Richter im Schlaf mit Chloroform, fixierte ihn an sein Bett und lähmte ihm die Stimmbänder durch eine Botox-Injektion.*** Ich hatte überhaupt kein Interesse an Geständnissen und schon gar nicht an Ausreden, Gnadengesuchen oder Geschrei!

Der Richter sollte jetzt am eigenen Leib das demütigende Dasein eines Sexsklaven erfahren und nachempfinden, wie es den toten Frauen ergangen war.

Da dem Richter eine verbale Kommunikation nicht möglich war, bestand für ihn bestenfalls die Möglichkeit sich durch Zeichen, wie zum Beispiel Blinzeln mitzuteilen.

Aber auch sein Blinzeln half ihm nichts: Eine Aussicht auf Gnade oder eine Verbesserung seiner Situation wollte ich ihm gar nicht gewähren.

Und so rächte ich mich mit allem mir zur Verfügung stehenden Sadismus:

Rache für den Tod der Frauen!  Rache für die Vertuschung der ganzen Affäre! Rache für meine Verbannung ins Archiv!

Einzelheiten meiner grausamen Taten könnten allerdings so verstörend auf die Leser wirken, daß ich diese hier nicht zu schildern wage.

Nur eins sei geschrieben: Es war ein grausames Ende für den Richter!

Ende

***für alle besorgten Leser: es gab selbstverständlich weder Chloroform noch Botox in unserer Session!

 

das Zimmermädchen

Posted in Rollenspiele und Geschichten on Mai 16th, 2016 by Lady Tanja

eine Rollenspielidee von M.

Es sind in den letzten Jahren immer wieder Frauen spurlos verschwunden, deren einzige Gemeinsamkeit ihre Zugehörigkeit zur SM-Szene war. Die Akten sind beim BKA über etliche Schreibtische gegangen ohne der Aufklärung des Falls näher zu kommen.

Bis jetzt, denn aktuell ist eine Beamtin mit der Aufklärung beauftragt, die für Ihre ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden bekannt ist. Zufällig findet sie heraus, dass sich die Reiseroute des amtierenden Familienministers und zukünftigen Kanzlerkandidaten mit den Orten und Zeiten der mutmaßlichen Verbrechen deckt. Allerdings will von ihrer Theorie beim BKA niemand etwas wissen und so beschließt sie ihre Ermittlungen auf eigene Faust fortzusetzen.

Sie findet heraus, in welchem Hotel der Minister demnächst absteigen wird und schleust sich dort verdeckt als Zimmermädchen ein.

So betritt sie kurze Zeit später das Hotelzimmer in dem der Minister gerade einige Unterlagen durchgeht und beginnt sehr aufreizend mit ihrer Arbeit, in der Hoffnung, dass ihr Verdächtiger darauf eingeht.

das Zimmermädchen

 

 

Es dauert nicht lange, bis der Minister seine Hände nicht mehr bei sich behalten kann, woraufhin sie ihn mit der nötigen Entschlossenheit und Gewalt in seine Schranken verweist, um zu testen, ob er auch auf die härtere Gangart anspricht.

So ist es und schnell wird ihr klar, dass ein Geständnis auf dem normalen Weg durch Folter hier nicht erreicht werden kann, da der Minister auf Schmerzen steht.

Daher fängt sie an, ihn mit SM-Praktiken geiler und geiler zu machen, um ihn dann zwischendurch immer wieder hängen zu lassen weil ihr die Füße wehtun, sie pissen muss, ihr langweilig ist usw.

Daraufhin wird er sie anbetteln fortzufahren und alles dafür tun, was sie möchte.

Sie wird dieses Spiel so lange steigern, bis er schließlich in seiner Ekstase seine Beteiligung am Verschwinden der Frauen gesteht.

Fortsetzung folgt…

 

 

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und wieder Politik…diesmal der Bundesrat

Posted in Allgemeines on Mai 12th, 2016 by Lady Tanja
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Morgen wird wieder mal über uns beraten…diesmal ist es der Bundesrat, der sich mit dem Gesetzesentwurf zum Prostituierten-Schutz-Gesetz auseinandersetzen wird.
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Positiv ist, daß die zuständigen Ausschüsse dem Bundesrat empfehlen, den Gesetzesentwurf zu überarbeiten, siehe auch: Drucksache 156/1/16  http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2016/0101-0200/156-1-16.pdf?__blob=publicationFile&v=1
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Viele Kritikpunkte (u.a. vom Berufsverband der erotischen und sexuellen Dienstleistungen, den zuständigen Beratungsstellen, der Aidshilfe usw) sind von den Ausschüssen aufgegriffen worden.
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Nun bleibt zu hoffen, daß die Abgeordneten des Bundesrates dieser Empfehlung folgen und sich für eine Überarbeitung und Zustimmungspflichtigkeit des Gesetzesentwurfes aussprechen.
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Folgender Brief wurde gestern persönlich an der Pforte des Bundesrates von einer Kollegin abgegeben:
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Hydra e.V.
Köpenicker Straße 187/188
10977 Berlin
 
An die Mitglieder des Bundesrats
Leipziger Straße 3 – 4
10117 Berlin
9. Mai 2016
 
Betreff: TOP 11 zum ProstSchG am 13. Mai 2016 im Bundesrat
Sehr geehrtes Mitglied des Bundesrats,
am 13. Mai diskutieren Sie den Kabinettsentwurf des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG). Als Selbstvertretungen vonSexarbeiter_innen und Beratungsstellen für Prostituierte ersuchen wir Sie,
als Bundesratsmitglied den Empfehlungen der Ausschüsse, Drucksache 156/1/16 zu folgen. Insbesondere fordern wir Sie dazu auf, den Punkten 1 bis4 und 16 bis 20 zu entsprechen.
Diese Punkte umfassen insbesondere die Registrierungspflicht, die verpflichtende Gesundheitsberatung, die Kondompflicht, das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung und die Zustimmungspflichtigkeit.
Generell bemängeln wir die mangelnde Motivation, demokratische Mittel zurWissensschaffung im Gesetzgebungsprozess über die Mindestanforderungen zu nutzen. Das BMFSFJ ist den Empfehlungen unserer Organisationen, einen Runden Tisch Prostitution einzusetzen, nicht gefolgt. Darin sehen wir einen der Gründe für die verheerende Divergenz zwischen dem Anspruch
Sexarbeiter_innen zu schützen und den real vorgeschlagenen gesetzlichen Regelungen, die den gegenteiligen Effekt einer verstärkenden Vulnerabilität bewirken würden.
Auf Grund der basalen und paradigmatischen Defizite dieses Gesetzentwurfs sollte der Bundesrat bei einer Zustimmungspflicht in Betracht ziehen, dieses Gesetz im Bundesrat und später im Vermittlungsausschuss scheitern zu lassen und dieses Ziel des Koalitionsvertrages nicht zu erfüllen.
Wir sind für ein Gesetz, dass Sexarbeiter_innen die Rechte gibt, die sie vor Ausbeutung schützen und in ihrer Rolle als arbeitende und steuerzahlende Mitglieder der Bevölkerung unterstützt. Hierzu empfehlen wir einen neuen Anlauf in der nächsten Legislaturperiode mit einem Runden Tisch Prostitution nach dem Vorbild in NRW.
Mit freundlichen Grüßen,
Die Vorstände von Hydra e.V, BesD e.V., BSD e.V., bufaS e.V. und move e.V.
und unabhängige Huren
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Bleibt nach wie vor zu hoffen, daß das Engagement vieler Sexarbeiterinnen belohnt wird und die Politik diesen unsäglichen Gesetzesentwurf in der Mottenkiste verschwinden lässt.
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